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ZEC-Nachrichten
Die Genehmigung von ZEC-Unternehmen auf den Randinseln verzeichnete 2007 einen Anstieg von 225 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
[2008-01-28]
·In absoluten Zahlen ausgedrückt erhielten im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt 18 Projekte grünes Licht, während im Jahr 2006 acht Unternehmen genehmigt wurden.
·Nach Inkrafttreten der Änderungen bei den Anforderungen bezüglich der Mindestinvestition und für diese Gebiete zu schaffenden Arbeitsplätze siedelten sich 2007 sowohl auf El Hierro als auch auf La Gomera die ersten ZEC-Unternehmen an
·Im Vergleich 2007-2006, jeweils bezogen auf die auf den Randinseln registrierten Daten, zeigt sich ein Anstieg von 151 Prozent bei der eingegangenen Arbeitsplatzverpflichtung und 245 Prozent bei der Investitionsverpflichtung
Kanarische Inseln, 28.01.08. Wie aus dem Geschäftsbericht über die Kanarische Sonderzone (ZEC), der die Daten des letzten Geschäftsjahres enthält, hervorgeht, konnte ein deutliches Wachstum in Bezug auf die Zahl der auf den kleineren Inseln genehmigten Projekte festgestellt werden. Diesem Bericht zufolge genehmigte der Vorstand der ZEC im vergangenen Jahr insgesamt achtzehn Unternehmen in Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro, eine signifikante Zahl, wenn man bedenkt, dass das Geschäftsjahr 2006 – auf diese Inseln bezogen – mit acht Projekten abschloss. Der ausschließlich auf die auf den Randinseln verzeichneten Daten bezogene Vergleich 2006-2007 zeigt, dass die Zahl der Genehmigungen um 225 Prozent gewachsen ist, was einen erheblichen Anstieg bedeutet. In Bezug auf die jährliche Anzahl von Genehmigungen liegt die Zahl der 2007 genehmigten Projekte auf den Randinseln bei insgesamt 25,3 Prozent, während sie im Vorjahr 8,8 Prozent betrug.
Diese Projektion, die ein Wachstum in der Zahl der Unternehmen auf den Randinseln aufzeigt, ist einerseits direkt auf die Anpassung der Anforderungen für ZEC-Unternehmen zurückzuführen, sowohl in Bezug auf die zu tätigende Investition als auch auf die Zahl der zu schaffenden Arbeitsplätze, und gilt entsprechend den im Königlichen Gesetzesdekret 12/2006, veröffentlicht am 29. Dezember, enthaltenen Vorschriften, durch die das Gesetz 19/1994 vom 6. Juli geändert wurde, nur für Unternehmen, die sich auf den Randinseln ansiedeln. An dieser Stelle sollte daran erinnert werden, dass der Vorstand des Konsortiums sich für diese Anpassung der Anforderungen für ZEC-Unternehmen eingesetzt hat, um die Parameter an die wirtschaftliche Realität anzupassen und so eine gleichmäßige Entwicklung dieses Instruments auf dem gesamten Inselgebiet zu erreichen.
Andererseits ist diese Reaktivierung größtenteils auch das Ergebnis der gemeinsamen Aktionen der Einrichtung mit den verschiedenen Verwaltungen, Behörden und Handelskammern, deren Anstrengungen und Engagement bei der Dynamisierung und Diversifizierung der Wirtschaft in die gleiche Richtung laufen. Signifikativ ist hier, dass mit dem Inkrafttreten der neuen Anforderungen für ZEC-Unternehmen sich sowohl auf La Gomera wie auf El Hierro die ersten ZEC-Unternehmen angesiedelt haben. Es ist ebenfalls hervorzuheben, dass 2007 die meisten Genehmigungen in Lanzarote verzeichnet wurden, uns zwar sieben Unternehmen, dahinter kam La Palma mit vier.
Dieser Anstieg auf den Inseln ohne Provinzhauptstadt wurde auch bei den Investitionen und den von diesen Unternehmen zu schaffenden Arbeitsplätzen festgestellt. In absoluten Zahlen ausgedrückt stieg die Zahl auf achtzig an, was durchschnittlich 4,4 Arbeitsplätze pro Unternehmen bedeutet, obwohl die Verpflichtung von La Palma und Lanzarote mit jeweils 27 und 23 geschaffenen Arbeitsplätzen höher ist. Der 2007 verzeichnete Anstieg der Arbeitsplätze im Vergleich zum Vorjahr beträgt 151 Prozent. Auch in Bezug auf die Investitionssumme konnte ein bedeutender Anstieg registriert werden: von 3,8 Millionen Euro im Jahr 2006 auf 9,3 Millionen im vergangenen Jahr. Das Wachstum der Investitionen am Ende des Jahres 2007 liegt im Vergleich zum Vorjahr bei 245 Prozent. Die auf La Palma und El Hierro angesiedelten Unternehmen verbuchen mit jeweils 5 und 3,2 Millionen Euro das höchste Investitionsniveau.
Gemäß den Daten von 2007 im Zusammenhang mit dem Profil der genehmigten Projekte ergab sich ein Gleichgewicht zwischen den Aktivitäten aus dem Dienstleistungsbereich und der Industrie. 75 Prozent der auf La Palma genehmigten Unternehmen sind in den Bereichen Erzeugung erneuerbarer Energien sowie Fisch- und Algenzucht tätig, während es sich bei Fuerteventura hauptsächlich um Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich handelt. Die Zahl der am Ende des Geschäftsjahres erteilten Genehmigungen lag bei insgesamt 58 genehmigten Unternehmen auf den Randinseln, davon jeweils 18 auf Lanzarote und Fuerteventura und 16 auf La Palma.
An dieser Stelle ist daran zu erinnern, dass die ZEC sich auf das gesamte Gebiet der Kanarischen Inseln ausdehnt, wobei einige Besonderheiten zu berücksichtigen sind: Unternehmen, deren Ziel es ist, im Dienstleistungsbereich tätig zu werden, können sich überall auf dem Gebiet der Kanarischen Inseln niederlassen, während Unternehmen, die sich mit der Erzeugung, Verarbeitung, Veredelung und Vermarktung von Waren beschäftigen, nur in bestimmten, zu diesem Zweck erschlossenen Gebieten tätig werden können.
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