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ZEC-Nachrichten
Das Projekt für das Wasserkraftwerk auf El Hierro schließt sich der Kanarischen Sonderzone (ZEC) an
[2008-04-08]
Das Projekt für das Wasserkraftwerk auf El Hierro schließt sich der Kanarischen Sonderzone (ZEC) an
·Der Vorstand der ZEC erteilte Ende März die Genehmigung für den Eintritt von Gorona del Viento, S.A.in das kanarische Niedrigsteuergebiet
Kanarische Inseln, den 08.04.08. Der Präsident der Kanarischen Sonderzone (ZEC), Juan Alberto Martín, verkündete heute Morgen den Eintritt des Projekts zum Bau des Wasserkraftwerks auf der Insel El Hierro in das kanarische Niedrigsteuergebiet, eine Genehmigung, die laut Martín während der letzten Sitzung des Vorstands der ZEC im vergangenen März erteilt wurde.
Diese Erklärung gab er bei einer Pressekonferenz bekannt, während der der Verantwortliche des Konsortiums und der Präsident der Inselregierung von El Hierro, Tomás Padrón darauf hinwiesen, dass es sich bei dem El-Hierro-Projekt um ein Projekt handle, das sich mit der Stromerzeugung beschäftigt, die zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt. Das Projekt der Gesellschaft Gorona del Viento, an der die Inselregierung zu 60 Prozent, der Stromanbieter Endesa zu 30 Prozent und das Technologische Institut der Kanarischen Inseln (ITC) zu 10 Prozent beteiligt sind, hat damit den Genehmigungsprozess für Unternehmen des Niedrigsteuergebietes abgeschlossen, deren Bestimmungen vorsehen, dass alle Unternehmen, die sich dort angesiedelt haben, bestimmte Vorgaben in Bezug auf die zu tätigende Investition und die zu schaffenden Arbeitsplätze erfüllen müssen.
Mit dieser Bekanntgabe erfüllen sie die zwischen beiden Einrichtungen eingegangene Verpflichtung, damit diese Verbindung aus Wind- und Wasserkraftwerk ein ZEC-Unternehmen wird, eine Absicht, die im vergangenen Jahr angekündigt worden war. Der Präsident des Konsortiums brachte seine Zufriedenheit darüber zum Ausdruck, denn die Aufnahme eines Projekts dieser Größenordnung in die ZEC, das zudem noch von der öffentlichen kanarischen Verwaltung und einem der wichtigsten Energieunternehmen Spaniens unterstützt wird, ist eine Garantie dafür, dass potenzielle Investoren aus diesem Wirtschaftsbereich ihr Augenmerk auf die Kanarischen Inseln richten. Es handelt sich daher um ein Pionierprojekt, das auf internationalem Niveau ein zu folgendes Beispiel für die Förderung von Unternehmensinitiativen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien sein soll.
In diesem Zusammenhang hob Martín hervor, dass El Hierro im Besonderen und die Kanarischen Inseln im Allgemeinen unvergleichliche natürliche Bedingungen erfüllen, um eine Industrie, die auf der Erzeugung und den Vertrieb bestimmter sauberer Energien, ganz besonders der Sonnen- und Windenergie basiert, zu konsolidieren. Martín betonte, dass dieses Projekt ein Meilenstein sein werde und das beste Beispiel dafür abgebe. „Die ZEC könne eine entscheidende Rolle spielen, daher die Förderung des Eintritts von Unternehmen aus diesem Tätigkeitsfeld. Das Projekt könne sich als Auslöser für andere Unternehmer herausstellen“, so Martín.
Der Präsident der ZEC erinnerte daran, dass nach der Verlängerung der ZEC Ende 2006, als sich die EU für das Weiterbestehen des Niedrigsteuergebietes bis zum Jahr 2019 aussprach, die Erzeugung von erneuerbaren Energien in die Liste der innerhalb der Kanarischen Sonderzone zulässigen Aktivitäten aufgenommen wurde und „dieser Umstand war der entscheidende Anstoß“ für einen Wirtschaftsbereich, der zurzeit ein beträchtliches Wachstum erlebt.
„Während des vergangenen Geschäftsjahres hat die ZEC sechzehn Unternehmen aus dem Bereich der Gewinnung und Erzeugung erneuerbarer Energien, hauptsächlich Strom, genehmigt, deren Investitionsverpflichtung sich auf insgesamt 76 Millionen Euro und der Schaffung von 76 neuen Arbeitsplätzen beläuft“. Wenn man einen Vergleich dieser Daten mit der Gesamtzahl der im vergangenen Jahr von der ZEC genehmigten Unternehmen anstellt – d. h. insgesamt 89 – stellen die Projekte aus dem Bereich der erneuerbaren Energien 18 % der Gesamtzahl dar, ein wichtiger Prozentsatz, der zeigt, dass Unternehmensinitiativen aus der Sparte der Erzeugung von sauberen Energien immer mehr an Gewicht gewinnen.
Im Verlauf der Pressekonferenz wies Martín mehrmals darauf hin, wie wichtig es sei, dass sich mithilfe der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen ZEC-Unternehmen auf den sogenannten Nebeninseln ansiedeln und es so ermöglicht wird, die Schaffung eines Inkubators zu fördern, der seine Tätigkeit im Niedrigsteuergebiet ausübt. Im Rahmen der Veranstaltung hob der Präsident der ZEC hervor, dass zwei weitere ZEC-Unternehmen auf der Insel genehmigt wurden, ein Industrieprojekt und ein Projekt aus dem Bereich des Luft- und Seetransports. Daher seine Überzeugung, dass der Wachstumsrhythmus, den die ZEC derzeit erlebt, auch in den nächsten Quartalen anhalten wird.
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