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Martín bewertet das Ergebnis des ersten Quartals als eines der besten seit der Gründung der ZEC
[2008-04-07]

Martín bewertet das Ergebnis des ersten Quartals als eines der besten seit der Gründung der ZEC

 

·          Der Präsident des Konsortiums, Juan Alberto Martín, hob hervor, dass sich von der derzeitigen Krise, die das allgemeine Wirtschaftspanorama umgibt, „in der ZEC nichts zu bemerken sei“

·          Martín bezeichnete die Bilanz der ZEC für das erste Quartal dieses Geschäftsjahres als „eine der besten“.

·          Die ZEC und die Handelskammer rufen SAPPE ins Leben, eine Beratungsstelle für Unternehmen, die diese darüber berät, wie gut sich deren Projekte für die ZEC eignen.

 

 

 

Kanarische Inseln, den 07.04.08. Der Präsident der Kanarischen Sonderzone (ZEC), Juan Alberto Martín, bewertete heute Morgen das Ergebnis des ersten Quartals als eines „der besten“, das die ZEC seit ihrer Gründung verzeichnet hat. In diesem Zusammenhang erklärte Martín, dass sich „die allgemeine Wirtschaftskrise in der ZEC nicht bemerkbar mache“. Diesbezüglich hob er hervor, dass das Quartal mit insgesamt 29 neu genehmigten Unternehmensprojekten abschloss, die sich zu einer Gesamtinvestition von 133 Millionen Euro und der Schaffung von 380 neuen Arbeitsplätzen verpflichtet haben.

 

Diese Ankündigung erfolgte im Rahmen des Abschlusses eines Partnerschaftsabkommens, das der Präsident des Konsortiums heute Morgen zusammen mit dem Verantwortlichen der Kammer für Handel, Industrie und Schifffahrt von Santa Cruz de Tenerife, Ignacio González, unterzeichnete. Ziel dieses Abkommens ist Gründung einer Dienststelle zur individuellen Beratung von Unternehmensprojekten (SAPPE), die ab sofort alle Unternehmer der Handelskammer von Santa Cruz über die Durchführbarkeit ihrer Projekte innerhalb des Niedrigsteuergebietes der Kanarischen Sonderzone und ganz besonders über die Verwendung der Rücklage für Investitionen auf den Kanarischen Inseln (RIC) bei der Gründung neuer Unternehmen im Niedrigsteuergebiet berät, welche vor Kurzem verabschiedet wurde und in der neuen Verordnung enthalten ist.

 

González wies darauf hin, dass das Ziel dieser institutionellen Zusammenarbeit die „Intensivierung der Fördermechanismen der ZEC in der Handelskammer“ sei, sowohl bei den von der Einrichtung gebotenen Dienstleistungen für Unternehmer wie „auch in Bezug auf Aktionen im Ausland“. „Mit diesem Abkommen möchten wir zudem nicht nur aktiv an der Strategie zur Diversifizierung der kanarischen Wirtschaft teilhaben, sondern uns beständig dafür einsetzen, dass die Unternehmer Vorteile aus der Umsetzung ihrer Geschäftsprojekte ziehen“, erklärte der Präsident der Handelskammer von Santa Cruz. Gleichfalls merkte er an, dass „die Verlängerung der Laufzeit der ZEC bis zum Jahr 2019 sowie die Möglichkeit, die Rücklage für Investitionen auf den Kanarischen Inseln in ZEC-Projekte zu investieren, einen richtigen Aufschwung bewirkt hat und das ganz besonders bei den ortsansässigen Unternehmern“.

 

 

Die Gründung des SAPPE

All diese Maßnahmen, die in das kanarische Wirtschafts- und Steuersystem eingeführt wurden, müssen bekannt gemacht werden. Diesbezüglich ist hervorzuheben, dass der SAPPE detailliert über das Niedrigsteuergebiet und die Steuerbefreiungen, die dieses bietet, berät und vor Ort die Informationskampagnen für eines der Wirtschaftsinstrumente, über das die Kanarischen Inseln verfügen und dessen Gewinnrahmen sie an die Spitze der Europäischen Union stellt, übernimmt. Der Präsident des Konsortiums wies darauf hin, wie sehr der ZEC an diesem Beratungsdienst liege, der von Experten geleitet wird, die ortsansässigen Unternehmer betreuen und bewerten, inwieweit sich deren Projekte für die ZEC eignen und alle „technischen Fragen“, die aufkommen, klärt.

 

In diesem Sinne hob Martín hervor, dass es für die ZEC vorrangig sei, das Interesse von Unternehmen mit einem zusätzlichen Wert, die nur soviel Industriegelände belegen wie notwendig, auf sich zu ziehen. Martín bestätigte die Aussagen des Präsidenten der Handelskammer, der anmerkte, dass die kanarische Wirtschaft – „es sich ganz besonders in Zeiten wie diesen nicht erlauben könne, auch nur ein einziges Unternehmensprojekt zu verlieren“. Zu diesem Thema fügte Martín hinzu, das sowohl die öffentlichen Einrichtungen, Behörden und die Vertreter der Politik die Pflicht haben, ihre gesamten Anstrengungen darauf zu konzentrieren, dass „keines dieser Projekte verloren geht“.

 

Vor der Problemátik, die der Mangel an Industriefläche und deren hoher Preis hervorruft, berief Ignacio González sich auf den Aktionsplan, den der Präsident der kanarischen Regierung, Paulino Rivero, im vergangenen November ankündigte und dessen Ziel es ist, mehr als zehn Millionen Quadratmeter Boden auf den Markt zu bringen. „Seit der Ankündigung sind fast fünf Monate vergangen und wir vertrauen darauf, dass die Regionalregierung diesen Plan so bald wie möglich umsetzt, wenn wir nicht wollen, dass die Entwicklung in einem Wirtschaftsbereich wie der Industrie abgewürgt wird“, so González.

 

Gleichfalls betonte der Präsident der Handelskammer in Bezug auf die Aktionen im Ausland, wie wichtig es sei, die Handelsmissionen und Messen, die die kanarischen Handelskammern in mehr als zwanzig Ländern Europas, Afrikas, Amerikas und Asiens veranstalten, um das Augenmerk von neuen ausländischen Investoren, die die enormen Möglichkeiten, die die Kanarischen Inseln als Plattform für Geschäfte bieten, erforschen können.

 

 

Martín wies darauf hin, dass die ZEC zurzeit ihre größte Diversifizierung, was die Unternehmen angehe, verzeichne. Dies sei eines der Ziele des Niedrigsteuergebietes und „ohne übertrieben optimistisch zu sein“, lasse diese Dynamik darauf schließen, dass über „die Entwicklung der Kanarischen Sonderzone die Diversifizierung von Unternehmen gefördert werde und dies schwäche das Zweiergespann, auf das sich die Wirtschaftsstruktur der Kanaren bisher gestützt habe, ab“. So erklärte er „dass man mit dem Ziel vor Augen, einen freien Horizont zu haben, arbeiten müsse.“

 

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