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ZEC-Nachrichten



Unternehmen aus Brasilien erwägen über die ZEC eine Internationalisierung nach Europa, Afrika und in den Mittleren Osten
[2008-06-05]

 

 

 

 

Unternehmen aus Brasilien erwägen über die ZEC eine Internationalisierung nach Europa, Afrika und in den Mittleren Osten

 

 

·          Die Voraussetzungen des kanarischen Archipels als Plattform zwischen den Kontinenten, die Dynamik seines Marktes, das Niveau der Infrastrukturen und Einrichtungen und das Vorhandensein eines Niedrigsteuergebietes mit einer langen Laufzeit sind die Bestandteile, die die Kanaren von den anderen Regionen der Europäischen Union als Investitionsziel von in Brasilien niedergelassenen Unternehmen mit Exportkapazität abheben.

 

·          Die Kanarische Sonderzone (ZEC) führt ihre erste Informationskampagne in Brasilien durch. Diese richtet sich an in São Paulo niedergelassene Unternehmen, deren Ziel eine Expansion über die Grenzen des Landes hinaus ist.

 

·          Die ausgewählten Wirtschaftsbereiche tragen zur Diversifizierung der regionalen Produktionsstrukturen bei.

 

 

 

Kanarische Inseln, den 05.06.08. Zahlreiche, in Brasilien niedergelassene Unternehmen, die auf dem internationalen Markt tätig werden wollen, haben ihr Augenmerk über die Kanarische Sonderzone (ZEC) gerichtet. Daraufhin wurde ein Treffen mit örtlichen Unternehmern aus São Paulo einberufen, sodass diese mit den Mitgliedern der Delegation von Fachleuten der ZEC, die aufgrund des Interesses der örtlichen Investoren an den Kanaren und den rechtlichen Besonderheiten des kanarischen Niedrigsteuergebietes in den brasilianischen Bundesstaat gereist sind, Gespräche führen konnten. Diese Tatsache zeigt, dass sich die Inseln unter den von den Unternehmern des Landes, die ihr Handelsnetz auf Europa, Afrika und den Mittleren Osten ausweiten wollen, am meisten geschätzten Regionen befinden.

 

Vom Vorstand der ZEC wurde hervorgehoben, dass die brasilianischen Investoren großes Interesse bekundet hatten. Gleichfalls wiesen die Leiter des Konsortiums darauf hin, dass sich diese erste Aktion auf den Bundesstaat São Paulo, dem Hauptgeschäfts-, Wirtschafts- und Finanzzentrum des Landes, konzentrierte, dessen wirtschaftlicher Dynamismus u. a. auf industrielle Tätigkeiten in den Bereichen Telekommunikation, Maschinenbau, elektronische Anlagen und Lebensmittel basiert.

 

Der von der ZEC ausgearbeitete Terminplan in São Paulo beinhaltete verschiedene Vorträge und andere Veranstaltungen über das Niedrigsteuergebiet, zu der etwa siebzig Unternehmer aus den repräsentativsten Wirtschaftsbereichen erschienen waren. In diesem Zusammenhang bekundeten die Investoren Interesse an den Kanarischen Inseln „als Plattform zwischen drei Kontinenten und aufgrund des dynamischen Binnenmarktes und des Niveaus der Infrastrukturen und Einrichtungen“.

 

Bei dieser ersten Mission in das südamerikanische Land wurde die ZEC von der wichtigsten Handelskammer Brasiliens und dem Handelsverband von São Paulo unterstützt, die eine wesentliche Rolle bei der Findung potenzieller Investoren spielen, die ihren Aktionsradius erweitern möchten, Präsenz auf den ausländischen Märkten suchen und daher die Kanarischen Inseln als strategischen Standort in Erwägung ziehen. Diesbezüglich sind für die örtlichen Unternehmer die bilateralen Beziehungen zwischen Brasilien und Spanien von wesentlicher Bedeutung und die Tatsache, dass internationale Abkommen mit den Ländern der EU und außerhalb dieser bestehen. Diese Gesichtspunkte haben besonderes Gewicht, wenn es darum geht, sich für die Kanarischen Inseln zu entscheiden. Hinzu kommt noch die Möglichkeit, sich im Niedrigsteuergebiet mit seinen attraktiven steuerlichen Bedingungen niederzulassen sowie für brasilianische Unternehmer interessante Steuerabkommen abzuschließen.

 

Der Präsident der ZEC, Juan Alberto Martín, gab schon während dieses Geschäftsjahres bekannt, dass die ZEC eine Informationskampagne in Brasilien durchführen werde. In diesem Sinne erklärte Martín, die Wahl dieses Landes basiere auf der Tatsache, dass es sich um „ein Gebiet handle, dass sich in der Wachstumsphase befinde und eine Expansion auf internationalen Märkten in Erwägung ziehe. Hier seien das kanarische Niedrigsteuergebiet und die geostrategische Lage der Inseln besonders attraktiv für die Unternehmer, deren Ziel die Erweiterung ihrer Handelstätigkeit auf internationale Märkte und eine größere Präsenz durch Einnahmen aus dem Export sei.“ Nach der Bilanz dieses ersten Besuchs in Brasilien, Ergebnis der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern, äußerte der Vorsitzende der ZEC, er gehe davon aus, dass innerhalb kurzer Zeit neue Projekte aus diesem südamerikanischen Land in der ZEC umgesetzt würden.

 

 

 

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